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Hilfe zur Selbsthilfe für die Menschen von „Nuevo Ayacucho” in Not

„Grüne Wüste Peru” braucht Spenden

Peru ist Christian Walenzyk schon lange ans Herz gewachsen. Mehrmals hat der Kameramann aus Wesseling vor den Toren des Vorgebirge bereits das südamerikanische Land bereist und seine Menschen ins Herz geschlossen. Besonders berührt hat ihn das Schicksal der Bewohner von „Nuevo Ayacucho", einem Ort in der Wüste, direkt an der Panamericana gelegen: „Vor rund 5 Jahren wurden 1000 Menschen aus Ayacuchu, in den Anden gelegen, an die Küste gelockt. Es wurden 1000 Hektar fruchtbares Land und somit eine bessere Zukunft versprochen, jedoch landeten die Menschen in der trockenen Wüste. 


Wohnen in menschenunwürdigen Zuständen
Dies wurde zunächst als Übergangslösung angepriesen. Dafür verantwortlich war ein Politiker, denn in Peru herrscht Wahlpflicht. Da die Leute zur Wahl noch im guten Glauben waren, bedeutete dies 1000 Wählerstimmen mehr. Heute haben die Menschen realisiert, worauf sie reingefallen sind und haben sich mit der Situation abgefunden. Diese Situation heißt kein Strom, kein fließendes Wasser und Wohnen in menschenunwürdigen Zuständen."
Das menschenunwürige Leben der Peruaner zeichnet Walenzyk mit der Kamera auf: „Durch einen Dokumentarfilm soll auf diese Situation aufmerksam gemacht werden und dadurch Spenden für die Begrünung von Nuevo Ayacucho gesammelt werden. Sämtliche Verbesserungen in Nuevo Ayacucho werden gefilmt und fließen mit in den Film ein. „Dadurch ist für die Spender die Transparent gegeben, daß ihre Spenden auch tatsächlich zum Erfolg führen", bringt es der 35-jährige auf den Punkt.

"Ecosilos" - das sind installierte Löcher im Boden, in die sämtliche Bioabfälle wandern

Geholfen werden kann den Menschen ganz konkret: Durch sogenannte „Ecosilos" - das sind vereinfacht formuliert installierte Löcher im Boden, in die sämtliche Bioabfälle wandern. Nach einiger Zeit entsteht ohne Wasserzugabe fruchtbarer Humusboden, auf dem Gemüse angebaut werden kann. Somit werden die Menschen in die Lage versetzt, sich selbst versorgen zu können. Diese „Ecosilos", die pro Stück umgerechnet ca. 25 Euro kosten, hat der deutsche Agraringenieur Alois Kennerknecht bereits erfolgreich erprobt. Auch sollen Trockentoiletten in der Schule installiert werden, die ohne Wasser funktionieren, das in der Wüste nicht vorhanden ist.

Für Hilfe zur Selbsthile ist der Verein „Grüne Wüste Peru" gegründet worden, der Spenden für die Menschen sammelt

Bereits mit einem kleinen Spenden-Betrag für die „Ecosilos" kann jeder helfen und sich durch die Filme von Christian Walenzyk über den Nutzen für die Menschen in Nuevo Ayacucho informieren. Für die Hilfe zur Selbsthile ist von ihm der Verein „Grüne Wüste Peru" gegründet worden, der Spenden für die Menschen sammelt.  
Wie helfen Ihre Spenden vor Ort?
Das Errichten eines Eco-Silos kostet 25 Euro.
Die Arbeit eines Gärtners an den Windschutzhecken kostet 30 Euro pro Tag.
Setzlinge für die Windschutzhecken kosten 0,30 Euro pro Meter.

Spendenkonto:
VR-Bank Rhein Erft
Kontoinhaber: Grüne Wüste Peru e.V.
Konto-Nr: 60 50 932 018
BLZ:         371 612 89

Eine Spendenquittung wird gerne auf Wunsch ausgestellt.
Nehmen Sie dazu bitte per e-mail kontakt zu www.gruene-wueste-peru.de auf.