"Jagusch feierte Premiere mit "Leichensabatt" im Genre „regionaler Kriminalroman". "Nebelspur" - Rätsel um verschwundenes Mädchen führt zu dunklem Familiengeheimnis. Fünf Monate entwickelte Jagusch seinerzeit die Geschichte um Kommissar Tries herum. Viele seiner Ideen entstanden beim Joggen in Sechtem, wo er seit 1999 mit Frau Susanne und zwei Kindern lebt. Kehrte er von der Tour zurück, stürzte er sich zunächst auf den Computer, um die Gedanken festzuhalten. Andere Ideen kamen dem Diplomverwaltungswirt im Zug auf dem Weg zum Arbeitsplatz beim Landschaftsverband Rheinland. Dort hat er seinen elektronischen Terminkalender zur Hand und macht sich Notizen.Ob Tries ein Abbild seiner selbst ist, verneint der Autor zunächst. Ort und Alter stimmen überein - und der Autor hat wie sein Held Angst vor Hunden. „Ich habe versucht, Tries anders zu beschreiben, aber ich fürchte, er hat Züge von mir", schmunzelt der Bornheimer.
Rudolf Jaguschs „Nebelspur": Der Krimi ist im Emons-Verlag erschienen und kostet 9,90 Euro.
Mittwoch, 28. Oktober 2009