Doch was steht auf dem morgendlichen Speiseplan? Zwei von zehn Kindern trinken nur ein Glas Saft oder Milch. Das ist besser zwar als mit leerem Magen zur Schule zu gehen. "Milch oder Milchprodukte sind gerade für die Jüngeren wichtig, denn sie enthalten Calcium und helfen, Knochen und Zähne zu stärken. Doch bei einem richtigen Frühstück sollten auch Getreideprodukte, frisches Obst oder Gemüse und zum Beispiel Kräuter- oder Früchtetee auf dem Tisch stehen", erklärt Krotz. Vollkornbrot, magerer Wurstaufschnitt, selbstgemachter Quarkaufstrich mit Kräutern und Müsli mit Nüssen, Früchten und Rosinen sind die besten Energielieferanten für den Tag. So enthalten Haferflocken viele B-Vitamine, die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördern. Und Bananen verbessern mit hohem Kaliumgehalt die Konzentration. Laut der Umfrage hat jedes vierte Kind morgens überhaupt keinen Appetit. "Eltern sollten solche Frühstücksmuffel nicht zum Essen zwingen. In der Woche können sich die Kleinen langsam mit einem Glas Milch, einem Stück Obst oder einem Joghurt an das Frühstück gewöhnen. Am Wochenende kann dann ein bunt gedeckter Tisch dem Nachwuchs Appetit machen. Obstspieße, Gemüsestangen mit Dips oder selbst gebackenes Brot überzeugen auch kleine Essensverweigerer", rät Ernährungsexpertin Krotz.
Freitag, 16. April 2010