Wie im "richtigen" Straßenverkehr, ist Sicherheit auf Kartbahnen unerlässlich. Zwar liegt diese in der Verantwortung des Betreibers, doch können Nutzer zumindest einen kritischen Blick auf die Fahrzeuge werfen. Karts namhafter Hersteller tragen das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit, das auch TÜV Rheinland vergibt. Die Fahrzeuge sollten über einen stabilen, geschlossenen Rundumschutz verfügen. Die Räder müssen innerhalb der schützenden Rohrverbindungen liegen. Das Lenkrad sollte einen geschlossenen Kranz haben, Kopfstütze und Überrollbügel gehören zur Standardausrüstung. Moderne Karts sind außerdem mit Vierpunkt-Sicherheitsgurten ausgerüstet. Bewegliche Teile und der Motor müssen gut verkleidet sein, um den Fahrer vor Verbrennungen oder anderen Verletzungen zu schützen. "Immer beliebter werden Elektro-Karts, sie fahren leise und produzieren keine Abgase", erklärt der TÜV Rheinland-Experte. Weiterer Vorteil: Per Laptop lässt sich die Höchstgeschwindigkeit begrenzen, wenn etwa Kinder hinterm Steuer sitzen.
Freitag, 16. April 2010