Die Größenangaben auf Schuhen sind eine Orientierung der Hersteller. Sie ist nicht EU-weit genormt oder kontrolliert. Die Größe wird nach dem so genannten Pariser Stich ermittelt, Schuhgröße mal 6,6 Millimeter ergibt die Länge der Leisten, auf denen die Schuhe gefertigt werden. "Die Schuhe werden bei der Herstellung nach zu kurzer Zeit von den Leisten gezogen, dabei schrumpfen sie", sagte Wissenschaftler Kinz über die Ursache der ungenauen Größenangabe. Kinder können laut Studie zu kleine Schuhe oft nicht spüren: Ihre Füße sind weich und biegsam. Auch der Daumentrick funktioniert nicht zuverlässig, weil die Kinder oft reflexartig die Zehen einziehen. Wollen Eltern ermitteln, ob ein Schuh passt, können sie den Umriss der Füße auf Pappe zeichnen und 12 bis 17 Millimeter Spielraum dazu rechnen. Diese Schablone sollte locker in den Schuh passen.

Samstag, 20. Februar 2010