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Künstlerkreis Vorgebirge

Kunst und Wein in Hersel

Zur Ausstellung "Kunst & Wein" lud der "Künstlerkreis Vorgebirge" in den Marienhof in Hersel. Der Künstlerkreis Vorgebirge e.V. (KKV) ist ein regio­naler Zusammenschluss bildender Künstler. Er be­steht seit 1979 (e.V. seit 1980), Vereinssitz ist Born­heim, sein Zweck ist die Förderung der künstlerischen Arbeit der Mitglieder. Letzteres erfolgt vorrangig durch Ausstellungen in der Region und räumlichen Nach­barschaft. Der Kreis umfasst derzeit 25 aktiv ausstellende Künst­ler/innen, sämtlich "Zweitberufler", deren Spezialisie­rung von Zeichnen über Bildhauerei, Fotografie, Ke­ramik und Papierkunst bis zur Malerei reicht. An der aktuellen Ausstellung beteiligten sich 11 Mitglieder. Die Präsentation im Karree des historischen Weinguts "Marienhof" von 1867 ist die zweite ihrer Art nach 2008. Der Verein dankt der Familie Jakob Ant­werpen für die freundliche Gastgeberschaft und Un­terstützung.

Gisela Wenzel arbeitet mit verschiedenen Materialien und Techniken.Beliebte Objekte im Marienhof in Hersel.Papierarbeiten stehen bei Liesel Heppekausen im Vordergrund.Arbeit von Kathi Diwischek.Die Kuenstlerin gibt auch Kurse in Aufbautechnik.Idylle im Herseler Marienhof.Interessierte Besucher waren im historischen Weingut zu Gast.Dankward Freiherr von Funck vor seinen Aquarellen.Peter Waidelich hat sich der Pop Art verschrieben.Das Ehepaar Antwerpen auf ihrem Weingut Marienhof in Hersel.

Die Künstler "Wein und Kunst" im Marienhof der Weinhandlung Antwerpen in Hersel:

Marita Adams

Obwohl Marita Adams seit früher Jugend an Malerei interessiert ist, fand eine intensivere Auseinanderset­zung erst ab 1990 bei der Malerin Annette Stachs in Bonn statt. Bevorzugt werden Öl- und Acrylfarben, aber auch Pastellkreide und Aquarellfarben in kräfti­gen, ausdrucksstarken Tönen. Die Motive ergeben sich aus dem Umfeld: Landschaftseindrücke, Stadt­szenen und Stillleben. Sie werden zumeist in einer auf das Wesentliche reduzierten Art wiedergegeben. Der Betrachter erlebt Momentaufnahmen aus Sicht der Malerin, wobei das Licht eine besondere Rolle spielt.

Kathi Diwischek

gestaltet mit großer Leidenschaft den Werkstoff Ton in Aufbautechnik. Dabei liebt sie die Vielfalt in der Formgebung und in der Oberflächengestaltung und setzt damit auch Ihre besonderen künstlerischen Akzente. Glasuren dienen ihr nur zur Ergänzung und stehen nicht im Vordergrund. So entstehen Stelen, Tier- und Menschenplastiken in reduzierter oder abs­trahierter Form. Ihre Exponate suchen den Dreiklang von Körper, Geist und Seele und die Kommunikation mit dem Betrachter. Hier und heute will sie mit ihrer Skulptur „Augenblicke", auf das Wesentliche eines Menschen hinweisen.

Dankward von Funck

geb. 1947, vormals Berufssoldat, lebt in Alfter. Seit seiner Schulzeit fotografiert er (am liebsten s/w). 2007 wandte er sich dem Malen zu. "Fotografisch vorbelastet", faszinieren ihn auch malerisch die Äs­thetik des Gegenständlichen und der Zauber des Lichts. Er ist künstlerisch weitgehend Autodidakt und arbeitet bevorzugt mit Aquarellfarben.

Siglinde Heering

ist Diplomvolkswirtin und kam über das Bemalen von Porzellan und einen Abstecher zum Aquarell 2006 zur Ölmalerei. Sie malt realistisch, versucht sich aber auch in der Abstraktion. Sie wählt Motive, die sie emotional ansprechen - oft aus der Natur oder Im­pressionen von Reisen - und versucht, deren Stim­mung wiederzugeben. Farben, Licht und Schatten faszinieren sie. Malen ist für Siglinde Heering eine wunderbare Ausdrucksmöglichkeit und gleichzeitig eine Schule des Sehens.

Liesel Heppekausen

geboren 1941 in Bergisch Gladbach, hat sich schon immer mit Papier beschäftigt und eine besondere Affinität dafür entwickelt. Nach Beendigung ihrer Berufstätigkeit absolvierte sie Lehrgänge bei einem Papiermeister und -künstler und richtete zu Hause eine Werkstatt ein. Zunächst beschäftigte sie sich mit dem Recyceln und wendete sich später den angebotenen Rohstoffen zu, die Ga­rantie für eine bessere Papierqualität boten. Sie fer­tigt Papiere in unterschiedlichen Ausführungen an, von denen ein Teil zu Glückwunschkarten, Leporel-los, Büchern und Bildern weiterverarbeitet wird. Au­ßerdem arbeitet sie an Kunstwerken, die schwer­punktmäßig in der Wiederverwertung von alten Ge­betbüchern Gestalt annehmen. In ihrem Atelier ent­stehen nicht nur Papiere, sondern auch Bilder in un­terschiedlichen Maltechniken. Auch hier finden Na­turmaterialien und kaligrafische Details Verwendung. Die Grundlagen für ihre Arbeiten hat Liesel Heppe­kausen bei namhaften Künstlern und in der Kölner Malschule erworben.

Irmgard Huhn

geboren in Pommern, ist seit 1978 Bornheimer Bür­gerin. 1998 erfolgten nach Beendigung der Berufstä­tigkeit erste Kontakte mit der Malerei bei der VHS Bornheim. Seitdem regelmäßige Teilnahme an Mal­kursen und Wochenendseminaren der VHS und an Ateliertagen bei der Kunst-Dozentin Renate Kroll. Irmgard Huhns Malerei wird stark beeinflusst durch Reisen, besonders in den Mittelmeerraum. Bevorzug­te Motive sind Blumen und besonders Landschafts­motive. Annähernd authentische Szenerien wechseln mit landschaftstypischer Romantik des Südens. Irm­gard Huhn ist das Motiv wichtig. Sie verändert häufig Farben und Formen, beeinflusst von ihren jeweiligen Stimmungen. Bevorzugte Technik ist die Acrylmale-rei, wobei auch andere Malmittel kreativ eingesetzt werden.

Helgard Jardori

geboren 1943 in Köln, ist seit ihrer Jugend dem künstlerischen Ausdruck verbunden. Diese Verbun­denheit fließt auch in ihre berufliche Tätigkeit als Fo­tolaborantin und Optikerin ein. Seit 1998 vertieft sie ihre künstlerische Tätigkeit und widmet sich zunächst mehr der Aquarellmalerei, dann schwerpunktmäßig der Arbeit mit Acrylfarben und der Mischtechnik. Ihre sowohl gegenständlichen als auch abstrakten Bilder sind häufig von großer Dynamik geprägt. Eine Dyna­mik, die ihrer Person entstammt und sich in Verwen­dung von Form und Farbe widerspiegelt. Das künstlerische Schaffen von Helgard Jardon ent­springt dem Spannungsfeld von Ausdruck und Ein­druck, Muße und Herausforderung. Daher sind ihre künstlerischen Arbeiten so facettenreich und wandel­bar wie das Leben selbst. Sie lässt sich gerne von Impulsen ihrer Umwelt anre­gen, die sie dann spontan umsetzt und aus ihnen neue Entwürfe entwickelt.

Rosmarie Kiesskalt

Ist Autodidaktin und malt seit 1995. Sie arbeitet mit Ölfarben, die mit Zement oder Sand gemischt wer­den, auf Holz und Leinwand. Dabei können auch artfremde Materialien in die Gestaltung der Bilder zu Collagen mit einbezogen sein. Besonders reizvoll ist für Rosmarie Kiesskalt die Technik der Monotypie, bei der durch Abziehen des Papiers von der gemal­ten Unterlage nicht vorhersehbare Wirkungen entste­hen.

Peter Waidelich

fand den Weg zur Kunst als Autodidakt. Schwerpunkt seiner intensiven künstlerischen Tätigkeiten ist die Acrylmalerei in Verbindung mit Collagen und Strukturträgern. Schon früh betrieb er grundlegende, kunsterziehende Studien. Besonders prägten ihn seine Studienreisen und Workshops unter Leitung namhafter Künstler im ln- und Ausland fotografiert seit 1950. Vorliebe für erzählende Fotografie, aber auch für Motive mit starken Kontrasten, wie z.B. Licht-Schatten, Schärfe-Unscharfe., Farbkontraste, Formenspiele, Spiegelungen und Gegenlicht. Arbeitsgeräte sind analoge und digitale Spiegelreflexkameras (24x36), Objektive verschiedener Brennweiten, diverse Filter, Balgengerät etc. Seit 1985 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen sowie Diavorträge im In- und Ausland. Mehrmaliger Preisträger bei jurierten Ausstellungen.


Gisela Wenzel
arbeitet mit verschiedenen Materialien und Techniken. Ihr eigentliches Markenzeichen ist das Spiel mit kräftigen, ausdrucksstarken Farben. Ob in Aquarell oder Acryl, ob in Mischtechnik oder mit Wachs: Die Bandbreite reicht von warmen Rot- und Orangetönen bis zu Grün oder tiefem Blau. Die wesentlichen Themen sind der Mensch und die Natur. Dabei liebt sie die Auseinandersetzung mit Form, Farbe und Linie.