Die Künstler "Wein und Kunst" im Marienhof der Weinhandlung Antwerpen in Hersel:
Marita Adams
Obwohl Marita Adams seit früher Jugend an Malerei interessiert ist, fand eine intensivere Auseinandersetzung erst ab 1990 bei der Malerin Annette Stachs in Bonn statt. Bevorzugt werden Öl- und Acrylfarben, aber auch Pastellkreide und Aquarellfarben in kräftigen, ausdrucksstarken Tönen. Die Motive ergeben sich aus dem Umfeld: Landschaftseindrücke, Stadtszenen und Stillleben. Sie werden zumeist in einer auf das Wesentliche reduzierten Art wiedergegeben. Der Betrachter erlebt Momentaufnahmen aus Sicht der Malerin, wobei das Licht eine besondere Rolle spielt.
Kathi Diwischek
gestaltet mit großer Leidenschaft den Werkstoff Ton in Aufbautechnik. Dabei liebt sie die Vielfalt in der Formgebung und in der Oberflächengestaltung und setzt damit auch Ihre besonderen künstlerischen Akzente. Glasuren dienen ihr nur zur Ergänzung und stehen nicht im Vordergrund. So entstehen Stelen, Tier- und Menschenplastiken in reduzierter oder abstrahierter Form. Ihre Exponate suchen den Dreiklang von Körper, Geist und Seele und die Kommunikation mit dem Betrachter. Hier und heute will sie mit ihrer Skulptur „Augenblicke", auf das Wesentliche eines Menschen hinweisen.
Dankward von Funck
geb. 1947, vormals Berufssoldat, lebt in Alfter. Seit seiner Schulzeit fotografiert er (am liebsten s/w). 2007 wandte er sich dem Malen zu. "Fotografisch vorbelastet", faszinieren ihn auch malerisch die Ästhetik des Gegenständlichen und der Zauber des Lichts. Er ist künstlerisch weitgehend Autodidakt und arbeitet bevorzugt mit Aquarellfarben.
Siglinde Heering
ist Diplomvolkswirtin und kam über das Bemalen von Porzellan und einen Abstecher zum Aquarell 2006 zur Ölmalerei. Sie malt realistisch, versucht sich aber auch in der Abstraktion. Sie wählt Motive, die sie emotional ansprechen - oft aus der Natur oder Impressionen von Reisen - und versucht, deren Stimmung wiederzugeben. Farben, Licht und Schatten faszinieren sie. Malen ist für Siglinde Heering eine wunderbare Ausdrucksmöglichkeit und gleichzeitig eine Schule des Sehens.
Liesel Heppekausen
geboren 1941 in Bergisch Gladbach, hat sich schon immer mit Papier beschäftigt und eine besondere Affinität dafür entwickelt. Nach Beendigung ihrer Berufstätigkeit absolvierte sie Lehrgänge bei einem Papiermeister und -künstler und richtete zu Hause eine Werkstatt ein. Zunächst beschäftigte sie sich mit dem Recyceln und wendete sich später den angebotenen Rohstoffen zu, die Garantie für eine bessere Papierqualität boten. Sie fertigt Papiere in unterschiedlichen Ausführungen an, von denen ein Teil zu Glückwunschkarten, Leporel-los, Büchern und Bildern weiterverarbeitet wird. Außerdem arbeitet sie an Kunstwerken, die schwerpunktmäßig in der Wiederverwertung von alten Gebetbüchern Gestalt annehmen. In ihrem Atelier entstehen nicht nur Papiere, sondern auch Bilder in unterschiedlichen Maltechniken. Auch hier finden Naturmaterialien und kaligrafische Details Verwendung. Die Grundlagen für ihre Arbeiten hat Liesel Heppekausen bei namhaften Künstlern und in der Kölner Malschule erworben.
Irmgard Huhn
geboren in Pommern, ist seit 1978 Bornheimer Bürgerin. 1998 erfolgten nach Beendigung der Berufstätigkeit erste Kontakte mit der Malerei bei der VHS Bornheim. Seitdem regelmäßige Teilnahme an Malkursen und Wochenendseminaren der VHS und an Ateliertagen bei der Kunst-Dozentin Renate Kroll. Irmgard Huhns Malerei wird stark beeinflusst durch Reisen, besonders in den Mittelmeerraum. Bevorzugte Motive sind Blumen und besonders Landschaftsmotive. Annähernd authentische Szenerien wechseln mit landschaftstypischer Romantik des Südens. Irmgard Huhn ist das Motiv wichtig. Sie verändert häufig Farben und Formen, beeinflusst von ihren jeweiligen Stimmungen. Bevorzugte Technik ist die Acrylmale-rei, wobei auch andere Malmittel kreativ eingesetzt werden.
Helgard Jardori
geboren 1943 in Köln, ist seit ihrer Jugend dem künstlerischen Ausdruck verbunden. Diese Verbundenheit fließt auch in ihre berufliche Tätigkeit als Fotolaborantin und Optikerin ein. Seit 1998 vertieft sie ihre künstlerische Tätigkeit und widmet sich zunächst mehr der Aquarellmalerei, dann schwerpunktmäßig der Arbeit mit Acrylfarben und der Mischtechnik. Ihre sowohl gegenständlichen als auch abstrakten Bilder sind häufig von großer Dynamik geprägt. Eine Dynamik, die ihrer Person entstammt und sich in Verwendung von Form und Farbe widerspiegelt. Das künstlerische Schaffen von Helgard Jardon entspringt dem Spannungsfeld von Ausdruck und Eindruck, Muße und Herausforderung. Daher sind ihre künstlerischen Arbeiten so facettenreich und wandelbar wie das Leben selbst. Sie lässt sich gerne von Impulsen ihrer Umwelt anregen, die sie dann spontan umsetzt und aus ihnen neue Entwürfe entwickelt.
Rosmarie Kiesskalt
Ist Autodidaktin und malt seit 1995. Sie arbeitet mit Ölfarben, die mit Zement oder Sand gemischt werden, auf Holz und Leinwand. Dabei können auch artfremde Materialien in die Gestaltung der Bilder zu Collagen mit einbezogen sein. Besonders reizvoll ist für Rosmarie Kiesskalt die Technik der Monotypie, bei der durch Abziehen des Papiers von der gemalten Unterlage nicht vorhersehbare Wirkungen entstehen.
Peter Waidelich
fand den Weg zur Kunst als Autodidakt. Schwerpunkt seiner intensiven künstlerischen Tätigkeiten ist die Acrylmalerei in Verbindung mit Collagen und Strukturträgern. Schon früh betrieb er grundlegende, kunsterziehende Studien. Besonders prägten ihn seine Studienreisen und Workshops unter Leitung namhafter Künstler im ln- und Ausland fotografiert seit 1950. Vorliebe für erzählende Fotografie, aber auch für Motive mit starken Kontrasten, wie z.B. Licht-Schatten, Schärfe-Unscharfe., Farbkontraste, Formenspiele, Spiegelungen und Gegenlicht. Arbeitsgeräte sind analoge und digitale Spiegelreflexkameras (24x36), Objektive verschiedener Brennweiten, diverse Filter, Balgengerät etc. Seit 1985 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen sowie Diavorträge im In- und Ausland. Mehrmaliger Preisträger bei jurierten Ausstellungen.
Gisela Wenzel
arbeitet mit verschiedenen Materialien und Techniken. Ihr eigentliches Markenzeichen ist das Spiel mit kräftigen, ausdrucksstarken Farben. Ob in Aquarell oder Acryl, ob in Mischtechnik oder mit Wachs: Die Bandbreite reicht von warmen Rot- und Orangetönen bis zu Grün oder tiefem Blau. Die wesentlichen Themen sind der Mensch und die Natur. Dabei liebt sie die Auseinandersetzung mit Form, Farbe und Linie.
Freitag, 24. April 2009