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| Das sogenannte Portajom in Merten. |
Individuell sollen die Gestaltungen an einem Portajom sein
aufgrund von Zeitmangel und Überforderung nicht die nötige Gelegenheit für die Grabpflege. Ein angemessenes und würdevolles Gedenken kommt dabei oft zu kurz", so Könsgen weiter. Mit dem Portajom wolle man nun eine echte Alternative anbieten. Beim Portajom handelt es sich um eine speziell entwickelte Gedenkstätte aus Urnenboxen, an der selbst gestaltete Gedenktafeln mit besonderen Persönlichkeitsmerkmalen angebracht werden können. Es ist bundesweit einmalig, dass diese Tafeln bereits zu Lebzeiten selbst angefertigt werden können. So einzigartig wie der Mensch, so individuell sollen die Gestaltungen an einem Portajom sein. "Portajom gibt den Erinnerungen an einen Menschen ein Gesicht," erklärt Könsgen das neue Konzept. "Jeder Mensch hat seine eigene Lebensgeschichte. Wir geben diesen Menschen über den Tod hinaus den Raum um auszudrücken, was sie aus ihrem Leben gemacht haben. Darüber hinaus werden wir den Bedürfnissen der Verstorbenen und der Hinterbliebenen bei der Grabpflege mehr als gerecht."
Die Deutsche Friedhofsgesellschaft plant, in weiteren Städten der Bundesrepublik Portajoms aufzustellen
Durch die große Akzeptanz des Portajom in Essen, dass im August 2009 vorgestellt worden ist, sieht die Deutsche Friedhofsgesellschaft die Bestätigung für das neue Bestattungskonzept. Bei der Einweihung sagte Heinrich Hönig, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bornheim: "Dieses neue Konzept der Beisetzung ist für unsere Stadt etwas ganz besonderes, insbesondere weil sie eine neue und zeitgemäße Form der Trauerarbeit ermöglicht und gleichzeitig die Einzigartigkeit der Persönlichkeit der Verstorbenen zum Ausdruck kommen kann." Die Deutsche Friedhofsgesellschaft plant, auch in weiteren Städten der Bundesrepublik Deutschland Portajoms aufzustellen.
Quelle: Deutsche Friedhofsgesellschaft
Samstag, 23. Januar 2010