Jetzt verzeichnen die Geschäftsleute Umsatzeinbußen, und die Alfterer haben keinen Drogeriemarkt mehr in der Nähe. Sie sind jetzt auf andere, weiter entfernte Märkte angewiesen. Der Gewerbeverein Alfter will nun eine Lösung suchen. Dazu meint Gabi Haag, stellvertretende Vorsitzende des Gewerbeverein Alfter: „Seitdem Schlecker seine Pforten geschlossen hat, ergibt sich in der Passage ein trostloses Bild. Kunden laufen jetzt außenrum, dadurch sind die vorhandenen Geschäfte in der Passage vom Kundenstrom abgeschnitten. Dadurch sind die vorhandenen Geschäfte in ihrer Existens bedroht. Dies zeigen deutlich die Umsätze im Januar, die extrem abweichen zu den Vorjahren. Die Schlecker-Mitbewerber und Discounter DM oder Rossman sind keine Alternative, da das Geschäft nur 200 m² groß ist und diese Konzerne nicht in kleine Einheiten investieren. Produkte der dekorativen Kosmetik, Babynahrung und Windeln sind nun nur noch eingeschränkt in Alfter zu bekommen. Dies betrift auch Hygieneartikel, besonders für ältere Menschen. Dieser Personenkreis wird jetzt fahren, um diese Produkte zu bekommen. Der Gewerbeverein hat sofort die Wirtschaftsförderung der Gemeinde Alfter informiert. Diese hat dann mit dem Vermieter telefoniert und. das war es nach unserer Information. Wir brauchen wieder einen Markt in dieser Ecke in Alfter, ein Markt,der Kunden anzieht. So etwas wie einen Biomarkt, wenn es schon keinen Drogeriemarkt mehr gibt.“
Donnerstag, 26. Januar 2012