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Hochschulmesse

"Studium lohnt sich aber in jedem Fall"

Das gute Dutzend ist voll: Zum 12. Mal lud die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg Studieninteressierte zur Hochschulmesse ein. Schülerinnen und Schüler erhielten in der Bonner Beethovenhalle alle wichtigen Infos rund um das Thema Studienwahl.


Foto: Den angehenden Abiturienten bot sich ein breites Studienangebot.

Diese Vielfalt machte es dem Einzelnen schwer, das für ihn Passende zu finden. Rund 30 Hochschulen aus den Regionen Bonn, Köln, Aachen, Wuppertal, Siegen und Koblenz waren an diesem Nachmittag als Aussteller in der Beethovenhalle vertreten und standen mit ihren Beratern als Ansprechpartner zur Verfü-gung. Natürlich war auch die Berufsberatung der Bonner Arbeitsagentur auf der Messe vertreten, um die Fragen der Studieninteressierten zu beantworten. Außerdem präsentierte sich u.a. das Studentenwerk Bonn. So bot sich den Besuchern die Gelegenheit, das Studienangebot der gesamten Region auf engstem Raum zu erkunden und Fragen zu Studieninhalten, Studienschwerpunkten, Zulassungsvoraussetzungen, Numerus Clausus oder Praktika stellen zu können. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch ein vielfältiges Vortragsprogramm, das intensive Einblicke in unterschiedlichste Studienrichtungen ermöglichte. So standen 2012 zum Beispiel Studiengänge wie Lehramt, Kommunikationsdesign, Medizin, Psychologie, Wirtschaftsingenieurwesen, Um-weltschutz, Medien- und Kommunikationsmanagement, Sportmanagement, Jura, Mehrsprachige Kommunikation und Rettungsingenieurwesen im Fokus.

Fachleute raten, sich mit Alternativen zum Wunsch-Studium zu beschäftigen und  regional mobil zu sein

Auch duale Studiengänge nehmen immer mehr an Bedeutung und Beliebtheit zu, daher beschäftigte sich auch ein Vortrag am Beispiel der Betriebswirtschaft mit diesem Thema, um das Pro-gramm abzurunden. Weiterer wichtiger Fokus auf der Messe war auch der doppelte Abiturjahrgang (G-8). 2013 werden in der Region insgesamt 8.500 Abiturienten erwartet. Das sind etwa 3.500 Absolventen mehr, als in normalen Schuljahren. Wichtig für Abiturienten: Sie sollten sich frühzeitig Gedanken um ihre berufliche Zukunft machen. Wenn möglich, sollten sie direkt in Studium oder Ausbildung starten. Fachleute raten, sich intensiv mit Alternativen zum Wunsch-Studium zu beschäftigen und auch regional mobil zu sein. Die Hochschulmesse in der Bonner Beethovenhalle ist eine feste Größe unter den großen regionalen Hochschulmessen im Rheinland. In den vergangenen Jahren kamen regelmäßig bis zu 3.000 Besucher nach Bonn, um sich über die verschiedenen Studienmöglichkeiten zu informieren. Marita Schmickler-Herriger, Leiterin der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg sieht in dieser großen Resonanz einen positiven Indikator für den Informationsbedarf und den Stellenwert der Hochschulmesse: „Als Agentur für Arbeit freuen wir uns natürlich über den regen Zuspruch der Jugendlichen. Zeigt es doch, dass dies die richtige Anspracheform ist und der einzelne für sich aus dem kompakten Angebot vor Ort Nutzen ziehen kann.“ Auch in diesem Jahr waren die Organisatoren mit der Besucherzahl sehr zufrieden. Wieder kamen etwa 3.000 junge Frauen und Männer in die Beethovenhalle, um sich in Sachen Studium zu informieren. Besonders erfreulich: Alle Vortragssäle waren überdurchschnittlich gut besucht. Beim Vortrag zum Lehramt an der Uni Köln war kein einziger Platz mehr frei. Im nächsten Jahr wird wegen der G8-Thematik ein noch größerer Ansturm erwartet. Ein Studium lohnt sich aber in jedem Fall für Absolventinnen und Absolventen: Akademiker erwarten im Vergleich zu anderen Berufsgruppen eine niedrigere Arbeitslosenzahl, ein relativ ho-hes Einkommen, ein stabiler Arbeitsmarkt sowie ein steigender Arbeitskräftebedarf. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.hochschulmesse.de. Flyer können Interessierte im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Bonn unter 0228/924-1201 anfordern. Quelle: Agentur für Arbeit Bonn