Alfter und Bornheim im Netz.
Landesstrasse ROISDORF

"Verkehrszählung bestätigt Notwendigkeit"

Vor kurzem legte das Landesministerium für Wirtschaft, Energie, Wohnen und Verkehr eine neue Prioritätenliste für den Straßenbau in Nordrhein-Westfalen vor. Demzufolge sollen insgesamt 157 von ursprünglich 290 Projekten bei Landes- und Bundesstraßen sowie Bundesautobahnen auf lange Sicht hin nicht mehr realisiert werden.


Entgegen erster Befürchtungen wird die L 183 n jedoch weitergebaut werden. Diese Landesstraße wird auf einer Strecke von 2,2 Kilometern vom Bornheimer Gewerbepark bis zum Anschluss der Alfterer K 12n führen und dadurch Alfter und Roisdorf vom Durchgangsverkehr entlasten. Wie dringend erforderlich der Bau dieser Straße ist, wird noch einmal durch eine aktuelle Verkehrszählung des Rhein-Sieg-Kreises bestätigt: Im Oktober 2011 hat das Straßenverkehrsamt des Kreises den Verkehr auf der Bonner Straße in Bornheim-Roisdorf (L 183 alt) gezählt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die im Zeitraum der dreitägigen Messung ermittelte Verkehrsbelastung betrug rund 40.500 Fahrzeuge. Dies entspricht einer Verkehrsbelastung von rund 13.500 Fahrzeugen im Zeitraum von 24 Stunden. „Diese Belastung liegt erheblich über der durchschnittlichen täglichen Verkehrsbelastung auf Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen“, macht Oliver Krauß (CDU), Mitglied des Kreistages aus Alfter, deutlich.

Die im Zeitraum der dreitägigen Messung ermittelte Verkehrsbelastung betrug rund 40.500 Fahrzeuge

Derzeit betrage diese durchschnittliche Verkehrsbelastung 5.310 Kraftfahrzeugen innerhalb von 24 Stunden. Die Zählung unterstreiche somit die Notwendigkeit, die L 183 n zu bauen, so Krauß. Ausdrücklich dankte er für die parteiübergreifende Unterstützung aus den Nachbarkommunen Bonn und Bornheim. Ursprünglicher Anlass für die Verkehrszählungen waren Beschwerden von Anwohnern wegen überhöhter Geschwindigkeiten. Die festgestellten Geschwindigkeitsübertretungen kamen jedoch nur vereinzelt und überwiegend nur in den späten Abend-/ oder frühen Morgenstunden vor. Quelle: Oliver Krauß