Mehr als 50 Bezirksdienstbeamte, Beamte der Direktion Verkehr und des Wachdienstes werden in den nächsten Tagen entlang der Schulwege präsent sein, um den Kleinen sicheres Geleit und deren Eltern wichtige Tipps für den sicheren Schulweg zu geben. Auch Polizeipräsident Wolfgang Albers ließ es sich - als "Oberhirte" mit Breitkre
mpen-Hut ausgestattet - nicht nehmen, die neuen Grundschüler in Bornheim Merten stellvertretend für alle I-Dötzchen in seinem Zuständigkeitsbereich zu begrüßen. Gemeinsam mit dem Leiter der Direktion Verkehr, Polizeioberrat Jürgen Marten, gab er Tipps für den sicheren Schulweg. Im letzten Jahr wurden 45 Unfälle auf Schulwegen (2008 : 36) registriert. Die überwiegende Anzahl der auf dem Schulweg verunglückten Kinder erlitt leichte Blessuren. Zwei Kinder blieben unverletzt. Sechs Kinder mussten stationär behandelt werden. „Wir haben diese Unfälle - 30 ereigneten sich auf dem Weg zur Schule und 15 auf dem Heimweg - analysiert. Dabei stellten wir fest, dass vermehrt Kinder, die sich offensichtlich verspätet auf den Schulweg gemacht hatten, in Unfälle verwickelt waren, dies oftmals auch im Nahbereich von Bus- und Bahnhaltestellen. Unter Zeitdruck ließen die Kinder dann offenbar das erlernte, richtige Verhalten im Straßenverkehr außer Acht", so Polizeioberrat Jürgen Marten.
Rücksicht nehmen
Jeden Tag sind in der Stadt Bornheim 6.400 Schülerinnen und Schüler unterwegs - mit Bus und Bahn. Fahrrad oder zu Fuß. 477 Bornheimer Erstklässler sind heute unterwegs. Der heute noch neue und aufregende Schulweg wird für sie bald Alltag sein. Aber ein Schulweg ist auch voller Gefahren - und da ist es besonders wichtig, dass die Eltern ihr Kind unterstützen. Sie sind - wie Erwachsene überhaupt - das Vorbild, an dem sich Kinder orientieren. Das eigene umsichtige Verkehrsverhalten ist die erste und elementare verkehrspädagogische Handlung, auf die Eltern achten sollten. Das Einüben des Schulweges nach dem Motto "Nicht der kürzeste, sondern der sicherste Weg ist der beste!" hat besonderen Stellenwert, dicht gefolgt von dem Prinzip, dass genug Zeit einzuplanen ist. Denn ein Schulweg im Stress öffnet der Unfallgefahr Tür und Tor.
Mittwoch, 01. September 2010